Sansibar - Turtle Day
Sansibar - Turtle Day - Seeschildkröten

Heute starteten wir unser Abenteuer mit Rianne als Guide, unterstützt von Jeanette, die als Trainee dabei ist. Mit diesem Team fuhren wir zwei Stunden lang quer durchs Land, bis wir schließlich bei den Seeschildkröten ankamen.

Dort durften wir die Tiere mit Algen füttern, die vom Veranstalter bereitgestellt wurden. Das Besondere: Wir standen mitten in ihrem Becken – näher dran geht wirklich nicht. Die Schildkröten schienen sich über unser Mitbringsel zu freuen, hatten aber offenbar auch ein bisschen Spaß daran, uns zu ärgern: Jeder von uns wurde mindestens einmal ins Bein gezwickt.

Ein besonders niedlicher Moment war der Blick auf den Schildkrötennachwuchs. Winzig, aber voller Energie – ungefähr so groß wie die Schildkröten, die wir daheim haben.

Für den Lacher des Tages sorgte allerdings Michael. Im Pool verlor er das Gleichgewicht und kippte direkt auf die Schildkröten. Zum Glück nahmen sie es sportlich und schwammen blitzschnell davon. Kein Schaden – außer vielleicht ein kleiner Kratzer an Michaels Stolz.
Sansibar - Turtle Day - Prison Island

Heute stand ein Ausflug nach Prison Island auf dem Programm. Schon beim Betreten des Geländes trafen wir auf die wahren Stars der Insel: Schildkröten, wie wir sie noch nie gesehen haben. Die größte Überraschung: Die älteste von ihnen ist unglaubliche 201 Jahre alt – ein wahrhaft ehrwürdiges Tier.

Es waren die größten Schildkröten, die wir je gesehen haben, und gleichzeitig auch so viele auf einem Fleck, dass wir aus dem Staunen kaum herauskamen. Ein kleiner Kontrast dazu: Die Babys, die dort ebenfalls leben, sind ungefähr so groß wie unsere Schildkröten zu Hause – winzig und irgendwie rührend.

Neben den Schildkröten ist auch die Geschichte der Insel spannend. Ursprünglich war Prison Island als Gefängnisinsel vorgesehen, wurde aber nie als solche genutzt. Stattdessen brachte man dort Gelbfieberkranke in Quarantäne – ein düsteres Kapitel, das heute im Schatten der friedlichen Riesen kaum vorstellbar ist.

Zum Abschluss des Ausflugs gönnten wir uns einen kurzen Lunch. Pizza und Pasta standen auf dem Tisch – schlicht, aber genau das Richtige, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.