TARANGIRE NATIONALPARK

Unser erster Safaritag

Der Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück: frisches Weißbrot mit Honig und Marmelade, dazu wahlweise Kaffee, Tee oder Kakao. Pfannkuchen, Würstchen und Ei machten die Mahlzeit zu einem kleinen Fest – genau die richtige Grundlage für einen erlebnisreichen Tag.

Noch vor der Abfahrt ließen wir den Blick über den Pool schweifen. Die Aussicht war magisch, fast wie aus einem Bildband – ein Ort, an dem man ewig hätte verweilen können. Doch die Safari lockte, und wir machten uns auf den Weg.

Schon nach kurzer Zeit begegneten wir einer erstaunlichen Vielfalt an Tieren. Giraffen, die sich elegant durch die Landschaft bewegten, mächtige Löwen, die im Schatten ruhten, und flink umherlaufende Warzenschweine. Dazu Antilopen und ganze Gruppen von Impalas. Besonders eindrücklich war ein winziges, rehähnliches Tierchen Namens Duc-Duc – so zart, dass man kaum wagte, es mit den Augen festzuhalten.

Für eine kleine Überraschung sorgte ein besonders frecher Affe: Während wir unser Lunch vorbereiteten, schnappte er sich blitzschnell zwei unserer Äpfel und verschwand damit in die Bäume. Ein unvergesslicher Moment, der für allgemeine Heiterkeit sorgte.

Die Fahrt selbst hatte es in sich: Die sogenannte Buckel-Piste war schlimmer als eine Überfahrt auf hoher See – ein einziges Auf und Ab, das uns ordentlich durchschüttelte. Am Ende des Tages erreichten wir unser Hotel.: ein wunderschönes Zimmer, eine herrlich gepflegte Anlage, ein einladender Swimmingpool und ein hervorragendes Abendessen Ein perfekter Ausklang für einen Tag voller Eindrücke, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Tarangire Nationalpark

Der Tarangire Nationalpark ist besonders für seine riesigen Affenbrotbäume (Baobab) bekannt. Diese Bäume können eine enorme Größe erreichen und haben eine ganz außergewöhnliche Form. Doch der Park ist auch berühmt, weil er weltweit eine der größten Elefanten-Populationen beherbergt! Hier kann man um den Tarangire Fluss Herden von bis zu 300 Elefanten beobachten. Dieser Fluss ist die Haupt-Trinkwasser-Quelle für die hier lebenden Tiere, denn in der Trockenzeit kommen sie in großen Zahlen hierher, um zu trinken oder sich abzukühlen. Und gegen Ende der Trockenzeit stoßen die Elefanten das Flussbett mit ihren gewaltigen Stoßzähnen auf, um nach Grundwasser zu graben. Oder sie bedienen sich an den Affenbrotbäumen um ihren Durst zu stillen.

Außer für Beobachtungen von Elefanten ist Tarangire Nationalpark auch ein Paradies für viele Vögelliebhaber. Denn hier gibt es viele Arten – von Papageien, Nashornvögeln, Tauben und der Gabelracke bis hin zu Trappen, Adlern und Geiern. Außerdem haben die Sümpfe im Tarangire Nationalpark eine der weltweit größten Anzahl an Brutvogelarten. In der Umgebung dieser Sümpfe können Sie Löwen, Leoparden, Geparden und sogar Pythons sehen, die auf Bäume klettern.

Tarangire ist einer der weniger bekannten Parks in Tansania, bietet aber dennoch eine authentische Safari-Atmosphäre. Die hügelige Landschaft mit den riesigen Affenbrotbäumen vor dem blauen Himmel ist einfach atemberaubend
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