Unser zweiter Safaritag
Der Tag begann idyllisch mit einem Frühstück am Swimmingpool auf der Terrasse. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee lag in der Luft, die Auswahl am Buffet war reichhaltig – ein gelungener Start in den Tag.
Doch kaum saßen wir im Safari-Fahrzeug, änderte sich die Stimmung: die Jagd nach den Tieren begann. Mehrere Wagen durchpflügten die Wildnis, Staubwolken hinter sich herziehend. Unser Fahrer manövrierte mit beeindruckendem Geschick – auch wenn wir zweimal im Sand stecken blieben, schaffte er es, uns mit kühler Ruhe und Fahrkunst wieder frei zu bekommen. Wir lernten nicht so früh "bereit" zu sagen – erst, wenn alle mit dem Arsch auf dem Sitz kleben.
Die Safari war voller unvergesslicher Begegnungen. Wir sichteten gleich zwei Löwenfamilien mit ihren verspielten Jungen, beobachteten einen Geparden bei der Jagd und erhaschten Blicke auf schwerfällige Flusspferde im Wasser. Ein ganz besonderes Erlebnis war unser Lunch – direkt neben zwei majestätischen, männlichen Löwen. Ein Picknick mit Blick auf die Könige der Savanne, wie man es wohl nur hier erlebt.
Wenig später durchquerten wir eine riesige Zebraherde, die sich wie ein endloses gestreiftes Meer über die Ebene ergoss. Am Abend erwartete uns unsere Unterkunft: eine Zeltstadt mitten in der Wildnis, luxuriös und doch naturverbunden – echtes Glamping. Nachts hörten wir die Geräusche der Savanne, die uns daran erinnerten, warum man sich hier niemals ohne Eskorte bewegen sollte. Schließlich möchte niemand riskieren, vom Löwen zerfleischt oder vom Elefanten zerdrückt zu werden.
Ein weiteres Highlight unserer Reise war eine Geburtstagsparty im Restaurant. Das Geburtstagslied, das alle gemeinsam anstimmten, schien kein Ende zu nehmen – ganze zehn Minuten lang wurde gesungen, geklatscht und gelacht.
Alles in allem war es ein Tag voller Abenteuer, Nähe zur Natur und unvergesslicher Erlebnisse – ein Wechselspiel zwischen Nervenkitzel und purer Schönheit.