Ngorongoro & Anreise Sansibar
Unser fünfter Safaritag

Der Tag begann wieder früh – Frühstück um sechs, und schon um 6:30 Uhr ging es los auf Safari. Gleich zu Beginn verfolgten wir zwei männliche Löwen, bis einer von ihnen ein Weibchen fand, das in seiner „Honeymoon“-Phase war. Direkt neben unserem Fahrzeug spielten sich Szenen ab, die eher an einen Natur-Pornofilm erinnerten – spektakulär und irgendwie skurril zugleich. Wir haben das natürlich gefilmt.

Später konnten wir zwar Nashörner entdecken, allerdings nur aus weiter Ferne. Dafür flatterte ein Schwarm Kraniche über unsere Köpfe hinweg – ein anmutiger Anblick. Zum Mittagessen gesellten sich unzählige Goldammern zu uns und sorgten für eine lebendige Atmosphäre.

Ein sehr besonderer Moment war der Besuch am Grab von Bernhard und Michael Grzimek, deren Einsatz für den Erhalt dieser einzigartigen Natur so viel bewirkt hat. Danach ging es wieder zurück in die „Zivilisation“ – inklusive einer kleinen Shopping-Einlage, bei der wir zwar hübschen Kitsch fanden, dafür aber auch schweineteures Geld ausgaben.

Zum Abschluss des Tages ließen wir uns in der Kudu Lounge nieder – ein wirklich schöner Ort, um diesen erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen.
Anreise Sansibar

Angela hat den Flug tatsächlich überlebt – und das, obwohl wir in einem kleineren Flugzeug unterwegs waren. Wer Angela kennt, weiß: Für Sie bleibt nur tief durchatmen und hoffen, dass die Propeller nicht plötzlich beschließen, Feierabend zu machen.

Kaum gelandet, die nächste Überraschung: Eine Zwangsversicherung für Sansibar-Reisende. Rund 180 Dollar – offenbar für den Fall, dass man sich vor Freude über die Insel zu sehr verausgabt.

Nach zwei Stunden Fahrt durchs Land kamen wir endlich im Hotel Nest Style an. Ein hübsches Nest – aber ohne Style hätte es uns auch gereicht. Doch damit nicht genug: Fünf Dollar pro Person und Nacht für Kurtaxe. Kurtaxe! Auf Sansibar! Man fragt sich unweigerlich, ob die Kuren hier am Strand stattfinden – oder ob nur unser Geldbeutel dringend eine braucht