Unser vierter Safaritag
Heute hieß es Abschied nehmen von unserer Zeltsiedlung. Mit Tanz und Gesang wurden wir verabschiedet – eine rührende Szene, bei der Mama sogar ein paar Tränen verdrückte. Dann ging es los, hinein ins Abenteuer.
Mitten in der Pampa mussten wir erst einmal tanken, bevor die staubigste Fahrt unseres Lebens begann. Matsch, Dreck und Staub hüllten uns ein, das Auto sah am Ende entsprechend aus. Doch die Anstrengung lohnte sich: Auf dem Weg sichteten wir eine riesige Büffelherde – ein beeindruckender Anblick.
Am Eingang des Ngorongoro Kraters erwartete uns zunächst ein WC mit einer steilen Treppe, doch kaum waren wir unten im Krater, eröffneten sich uns unglaubliche Szenen. Hier schien die Tierwelt versammelt zu sein: Zebras, Gnus, Thomsons Gazellen, Warzenschweine – alle standen sie friedlich nebeneinander.
Ein besonderes Highlight war der Moment, als wir mitten in einer Gnuherde hielten. Es fühlte sich an, als würden wir selbst dazugehören. Weniger friedlich war hingegen das Schauspiel, bei dem sich Aasgeier und eine Hyäne um ein Stück Beute stritten.
In weiter Ferne konnten wir schließlich sogar ein Nashorn erspähen – allerdings war es so weit entfernt, dass wir Mühe hatten, es überhaupt mit dem Fernglas richtig einzufangen.
Ein Tag voller Staub, Emotionen und unvergesslicher Begegnungen mit der afrikanischen Tierwelt..