Ballonfahrt
Der Tag begann mitten in der Nacht. Um 3:30 Uhr klingelte der Wecker, und bereits um 4:10 Uhr machten wir uns auf den Weg. Die Dunkelheit war noch tief, nur vereinzelt funkelten Sterne am Himmel.
Am Treffpunkt zur Ballonfahrt erwartete uns ein kleiner Snack und eine Tasse heißer Kaffee – genau das Richtige, um wach zu werden. Dann begann das eigentliche Abenteuer: Der Himmel färbte sich langsam in Pastelltönen, und wir wurden Zeugen eines wunderschönen Sonnenaufgangs.
Das Einsteigen in den Ballonkorb war eine Erfahrung für sich. Der Korb lag auf der Seite wie eine Raumkapsel, und wir schoben uns liegend hinein. Mit dem Zünden der Flammen hob sich der Ballon sanft, richtete den Korb auf – und schon begann unsere Reise in die Lüfte.
Wir schwebten knapp über den Baumwipfeln, so leise, dass man nur das Fauchen der Flammen hörte. Unter uns entfaltete sich die Wildnis in voller Pracht. Besonders eindrucksvoll war der Moment, als wir direkt über eine riesige Wasserbüffelherde hinwegflogen – ein majestätischer Anblick, der uns den Atem raubte.
Nach einiger Zeit neigte sich die Fahrt dem Ende zu. Die Landung war aufregend: Mit einem kurzen Nachschleifen legte sich der Korb zur Seite, und wir stiegen genauso wieder aus, wie wir eingestiegen waren – auf allen Vieren, lachend und voller Adrenalin.
Zur Belohnung gab es ein wunderschön gedecktes Frühstück im Freien. Mit frischem Obst, Gebäck und prickelndem Getränk feierten wir unser Erlebnis. Am Ende erhielten wir sogar ein Zertifikat – eine kleine, aber feine Erinnerung an ein unvergessliches Abenteuer hoch über der Savanne.